Die „KWs“ sind ein Format, in dem ich Themen meiner Woche teile.
Wir leben in einer „Inputwelt“, so viele Themen prasseln auf uns ein.
Es ist ein Privileg unserer Zeit, derart viele Informationen so einfach zu konsumieren.
Davon kann ich kaum genug bekommen.
Diese Rubrik ist ein Versuch, meine persönliche Woche aufzuarbeiten.
Eine Rubrik, in der ich Themen teile, die mir besonders im Gedächtnis blieben und von denen ich denke, dass sie auch andere Leute interessieren könnten.
Ich stelle mir vor, wie die KWs sonntagmorgens bei dem ein oder anderen Frühstückstisch für gute Gespräche sorgen.
Das würde ich lieben.
Also, jeden Sonntag am Morgen die KWs.

Attackle

Ich bin an dem Namen hängen geblieben und finde das Produkt cool.

Attackle ist eine Sitzbank für drinnen und draußen.

Designtechnisch erinnert sie ganz klar an Jeff Koons.

Preistechnisch eher an Fatboy, denn genau das ist die Marke, die Attackle vertreibt.

Fat!

Die Tennis Revolution

Tennis ist in die Jahre gekommen, könnte man unken.

Seit Graf und Becker ist der Sport in Deutschland ohnehin keine große Nummer mehr.

Allerdings kommt Bewegung in das Tennis Game.

Ich kannte UTS bislang nicht (Danke @Kris).

Gespielt werden 4 x 10 Minuten. Wer pro Viertel mehr Ballwechsel für sich entscheidet, bekommt einen Punkt.

Bei Gleichstand folgt Sudden Death.

Die Zeit zwischen den Ballwechseln ist begrenzt.

Neue Regeln, weniger Etikette, ordentlich Dynamik und erste Profis, die mitmachen.

Spannendes Konzept. Ob Tennis Veränderung braucht? Entscheidet selbst!

https://utslive.tv/de/

Carsharing vs. eigenes Auto

Seit einigen Jahren prophezeien intelligente und weniger intelligente Berater den Niedergang des Autos.

„Die junge Generation legt keinen Wert darauf“, „Carsharing ist die Zukunft“.

 Ein Leitsatz meines Lebens lautet „Facts before Feelings“.

Schauen wir uns die Fakten an, stellen wir fest, dass der Fahrzeugbestand in Deutschland im letzten Jahr um 620.000 Autos größer wurde als im Vorjahr.

Berlin, Hamburg, Frankfurt steigern sich um 1 %.

München, Köln und Stuttgart sogar um 2 %.

Der Anteil der insgesamt 25.000 Carsharing Autos wurde im letzten Jahr geringer.

Insgesamt gibt es über 47 Millionen Autos in Deutschland.

Übrigens, 63,7 % dieser Autos sind von deutschen Automarken.

 

Corona-App Update

Nach drei Tagen wurden nahezu 10 Millionen Downloads erreicht.

Das freut mich.

Schaut man ins Netz, hat man das Gefühl, die Skepsis war groß. 

Wir leben in einer Medien Bubble.

Schlaf-Fakten

75 % der Menschen träumen in Farbe.

Wir verbrennen im Schlaf ca. 60 Kalorien pro Stunde.

Einen halben Liter Feuchtigkeit gibt der Körper pro Nacht ab.

Im Durchschnitt schlafen die Deutschen genau 7 Stunden und wachen um 6:18 Uhr auf.

Zu wenig Schlaf stört den Fettstoffwechsel und macht in der Folge dick.

Aphantasie – wenn Bilder fehlen

Ich wurde in dieser Woche auf den Begriff Aphantasie aufmerksam gemacht (Danke Laura).

Ein Phänomen, welches kaum erforscht ist und doch scheinbar einige Menschen verbindet.

Als Aphanstasie wird bezeichnet, wenn man sich keine Bilder von Situationen, Menschen oder Gegenständen vorstellen kann.

Die fehlende mentale Visualisierung.

Wenn man so will, ist es das Gegenteil von Fantasie.

1880 erschien dieses Thema erstmalig in der Wissenschaft. Bis 2005 fristete es aber ein nahezu unbeachtetes Dasein.

Noch ist sich die Wissenschaft nicht im Klaren, ob es sich um eine Normvariante des menschlichen Denkens oder eine Erkrankung handelt.

Na, könnt ihr euch Dinge bildlich vorstellen?

Alles braucht ein wenig Zeit

Was mich diese Woche sehr interessiert hat, ist die Zeit nach dem ersten Peak der #BlackLivesMatter Bewegung.

Wie so oft kamen danach die Kritiker.

„Unternehmen machen nur mit, weil es zum Abverkauf beiträgt“

„Ein schwarzes Bild posten kann doch jeder, danach passiert sowieso nichts mehr“

Es fühlt sich so an, als dass die ein oder andere Anteilnahme mehr Wert ist als andere.

Dass sich was tut, sieht man schon jetzt in unterschiedlichen Intensitäten.

Dass auch die Industrie und die Marken sich bewegen ebenfalls.

Beispiel gefällig?

Uncle Bens’ Verpackung schmückt seit jeher ein älterer, schwarzer Mann.

Mars, das ist der Konzern hinter der Marke, hat angekündigt die Marke zu überarbeiten.

Pepsi geht noch weiter und nimmt eine Marke vom Markt (Aunt Jemima).

Sowohl das Wort „Uncle“ als auch „Aunt“ gehen auf eine Zeit zurück, in der Schwarze von Weißen nicht mit Miss oder Mister angesprochen wurden.

Meint ihr, das passiert nur, weil es „in“ ist?

Nein, es ist Druck, es ist Reflexion, es ist Umdenken, es ist getrieben sein.

Es passiert etwas, das zählt!

Quellen: Handelsblatt, Fatboy, Horizont, Kollegen & Freunde, heise.de hinhören, hinschauen. 

Schmück dich mit meinen Federn, ich wäre dir dankbar.

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Johst Klems ist Geschäftsführer der earnesto GmbH in Düsseldorf, die sich als Unternehmensberater für die Zukunft der Kommunikation versteht und macht dabei mehr als Social Media, PR oder Influencermarketing.