KW 6: Juul, Enyway, Kegelrobben und ein Filmtipp

Disclaimer: Sonntagmorgens gibt es hier die aktuelle KW. Themen, die mir in der Woche unterkommen, über die ich nachdenke, die ich für teilenswert halte. Wenn es dir gefällt, teile es, erzähl davon, diskutiere.

Was ich kaum glauben kann

Hinter Kacheln, in Toilettenabdeckungen, verstecken sie die Geräte. Amerikanische Schüler rauchen wieder. Digital und vor allem mit den Vaporizorn von der Marke Juul. Der Nikotingehalt ist hoch, die Abhängigkeit dementsprechend schnell. Schätzungen benennen jeden vierten 14-18 Jährigen amerikanischen Schüler als Nutzer.

Weil es mich selbst betrifft

Wir gucken viel nach unten auf unser Telefon, Laptop, Tablet. Der Nacken macht immer öfter, immer mehr Menschen Probleme. Unser Kopf belastet unsere Wirbelsäule mit 4-6 Kilo. Eine 15 Grad Senkung steigert die Belastung auf ca. 12 Kilo. 45 Grad schon auf 20 Kilo. Das ist ungefähr der Winkel, in dem wir auf unsere Telefone schauen. Folge: Kopfschmerzen, verspannte Muskulatur.

Weil gute Dinge auch benannt werden sollten

In der Ostsee gab es 1980 noch 2.500 Kegelrobben. Danach ist viel passiert. Die Jagd wurde verboten. Heute sind es 38.000 Kegelrobben und der Tierbestand erholt sich. Some things change.

Eine Firma, die ihr kennen solltet

@dein.enyway nimmt den Energiewandel einfach selbst in die Hand: Strom von privaten Ökostromerzeugern beziehen und kaufbar machen. Gleichzeitig die erste Freiflächen-Solaranlage mitformen. Aus Kommunikationssicht möchte ich noch folgendes Zitat vorheben: „Wir sind Fridays, Saturdays, Sundays, Mondays, Tuesdays, Wednesdays and Thursdays for Future“. Eine Blaupause für Unternehmen mit Zukunft.

Was ich gerade lese

Perspektiven sind wichtig. Eindimensionalität tut der Welt nicht gut. Nicht gestern, nicht heute und morgen vermutlich ebensowenig. Ich lese gerade unterschiedliche Perspektiven: „Management – Die Tools der Besten“ ist keinesfalls nur für den Job spannend. Alles nicht völlig neu, aber dennoch gut genug, hier erwähnt zu werden.

Filmtipp

Skin – Gibt es als Kurzfilm (kunstvoll, heftig). Gibt es in Langform (weniger kunstvoll, doppelt heftig, weil wahr). Ein Film über einen amerikanischen Nazi, der aussteigen will. Tattoos als Symbole für den Wahnsinn. Haut als Sinnbild für den Hass. Nichts für gemütliche Filmabende. 

Schmück dich mit meinen Federn, ich wäre dir dankbar.

Beitrag teilen auf

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin

Johst Klems ist Geschäftsführer der earnesto GmbH in Düsseldorf, die sich als Unternehmensberater für die Zukunft der Kommunikation versteht und macht dabei mehr als Social Media, PR oder Influencermarketing.