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Influencer mit Substanz

Infleuncer, Influencer, Influencer….kann der Typ auch noch von etwas anderem reden?
Nö, ehrlich gesagt nicht!
Das Ganze Thema ist für mich einfach ultraspannend.
Warum?
Weil wir gerade dabei sind während sich die Welt verändert.
Wir schauen zu, wie der Einzelne richtig Power bekommt.
Wenn ich das schreibe, meine ich nicht, Power im Sinne von Marketing, Geld verdienen oder hinsichtlich Fame im Klatsch und Tratsch Sinne.
Das ist alles spannend aber nicht der Kern der Sache.
Menschen werden Medien.
Wer guten Content hat, kann Menschen erreichen, hat Einfluss.
Das ist ein riesen Unterscheid zu allen geschichtlichen Epochen die da waren.
Das übt Druck aus, das stellt Politik in Frage, es wird die Menschen verändern.
Es waren stets die Medien oder einzelne, die die Medien im Griff hatten.
Zukünftig wird das schwer.
Auch wenn die Türkei gerade ein negatives Beispiel dafür ist, wie sehr die öffentliche Meinung heute durch offensichtliche Beschneidungen der Pressefreiheit eingeschränkt werden kann, so denke ich, dass das Internet es den Diktatoren dieser Welt zukünftig schwerer macht.
Ich möchte in diesem Artikel gar nicht weiter politisch werden.
Mir geht es eigentlich um etwas Anderes, was allerdings zusammenhängt.
Infleuncern wird oft vorgeworfen, dass sie oberflächlich sind. Es geht nur um Konsum.
Die eigene Meinung ist manipulierbar.
Ja, dem ein oder anderen ist das vorzuwerfen.
Allerdings steht das Thema am Anfang und was ich mit Freude beobachte ist, dass Influencer heute schon ganz andere Kanäle und Inhalte finden.
Podcast sind für viele ein alter Hut. Einige nutzen sie seit Jahren, der eigentliche Trend ist aber lange vorbei.
Bis jetzt.
Ich habe das Gefühl, dass das Thema Podcast eine Renaissance erlebt.
Es gibt so viele tolle Podcasts mit sehr gutem Inhalt und großem Mehrwert.
Eigentlich unglaublich, dass die Inhalte kostenlos konsumiert werden können.
Folgen über 15-120 Minuten zu unterschiedlichsten Themen machen Hörbücher obsolet.
Mich begeistert die Power und die Mühe, die in den Formaten steckt und dieser tolle Zustand macht klar:
Jeder Mensch kann zum Medium werden.
Easy und leicht, vorausgesetzt das Engagement stimmt.
Sind die Podcaster auch etwas fürs Marketing?
Es ist wie es immer ist. Wir reden mit Menschen und pauschale Aussagen sind daher nichts wert.
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Podcaster gern mit Marken arbeiten würden.
Bin mir aber auch sicher, dass die Hürde der Zusammenarbeit deutlich höher liegt als beispielsweise bei Instagram-Influencern.
Im Podcast ist die gefühlte Nähe zum Influencer größer als auf Instagram, es ist wertiger, der Kontakt ist intensiver.
Daher haben die Podcaster auch mehr zu verlieren. Nichts wäre blöder als durch plumpe Werbebotschaften den tollen Content zu verwässern.
Allerdings gibt es auch Kooperationen die total Sinn machen. Für Marken, Podcaster und vor allem dem Zuhörer.
Hier sind tolle Kooperationen möglich und sinnvoll.
Angenommen es geht im Podcast um Start Ups, klar macht es hier Sinn, dass der Podcaster mit Unternehmen zusammen arbeitet, die Start Ups Hilfe in jeglicher Form anbietet. Fulfillmentdienstleister, Banken, Versicherungen, Möbelmarken etc.
Globetrotter die über ihre Reisen podcasten, können Hotels und Urlaubsorte empfehlen. Überall wo es inhaltlich passt, können Kooperationen entstehen.
Podcaster werden ihren Teil dazu beitragen, Substanz und Tiefgang in die Influencer-Szene zu bringen.
Ich liebe es.

In den nächsten Wochen werde ich hier meine Lieblingspodcasts niederschreiben.
Solltet ihr schon ein paar Tipps haben, was ich mir unbedingt anhören sollte, her damit! 😉

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